| Einfache Viskositätsmessungen und rheologische Messungen |
Der Kleber ist zu dünn oder zu dick für die Anwendung. | Bestimmen Sie die Viskosität des Materials durch schnelle Qualitätskontrollen bei konstanter Drehzahl. | Passen Sie die Konsistenz so an, dass der Kleber nicht von der zu verklebenden Oberfläche abfließt und nicht die Tube verstopft. | |
Der Kleber fließt nicht in den Spalt. | Bestimmen Sie die Viskosität bei einer bestimmten Drehzahl/Scherrate. | Passen Sie die Rezeptur an, um die Viskosität zu verringern und dadurch ein leichteres Fließen in den Spalt zu ermöglichen. | |
Es ist nicht möglich, die Dichtmasse auf die Klebefläche zu verteilen. | Bestimmen Sie die Viskosität bei unterschiedlichen Scherraten, um das Verhalten der Dichtmasse im Ruhezustand und während des Verteilens auf der Oberfläche (Anwendung) zu simulieren. | Wenn Sie die Viskosität bei unterschiedlichen Scherraten kennen, können Sie das Fließverhalten der Dichtmasse in jeder Phase des Gebrauchs anpassen (vom Herausdrücken aus der Tube bis zum Auftragen auf eine saubere Oberfläche). | |
Es dauert zu lange, bis das Fixiermittel zwei Oberflächen verklebt. | Bestimmen Sie das zeitabhängige Fließverhalten bei konstanter Drehzahl/Scherrate. | Das genaue Wissen über die Dauer, in der die Viskosität des Fixiermittels ansteigt, es also aushärtet, hilft Ihnen, die richtige Rezeptur des Klebstoffes zu ermitteln. | |
Das Epoxidharz stockt beim Pumpen oder Auftragen. | Analysieren Sie die Fließgrenze des Klebstoffes. | Passen Sie die Rezeptur des Klebers an, um die Fließgrenze der Probe zu senken, damit weniger Kraft erforderlich ist, um den Klebstoff zu pumpen. | |
Der Silikonkleber rinnt von der Klebefläche. | Analysieren Sie den Strukturabbau und die Erholung der inneren Struktur des Silikonklebers. | Passen Sie die Rezeptur des Silikonklebers an, damit sich die Viskosität nach dem Auftragen wieder erholt und er auf der Klebefläche verbleibt. | |
Der Kleber zeigt nach einer gewissen Ruhezeit Anzeichen einer Phasentrennung oder Sedimentation. | Prüfen Sie die Lagerungsstabilität durch einen Frequenztest; so kann die Trennung der beiden Phasen beobachtet und verhindert werden. | Verhindern Sie, dass bei einer Langzeitlagerung eine Phasentrennung/Sedimentation des Klebstoffes auftritt. | - MCR 92
- MCR 102e, 302e, 502e
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Das Harz ist zu dick für die Anwendung bei 40 °C. | Bestimmen Sie die Viskosität unter Anwendungstemperatur. | Passen Sie das Harz an die jeweiligen optimalen Auftragungsbedingungen an. | |
Ein Zweikomponenten-Kleber härtet vor Abschluss des Auftragens aus. | Analysieren Sie den Aushärtungsprozess, um herauszufinden, wann der Viskositätswert doppelt so hoch ist wie der Viskositätswert am Beginn der Reaktion. | Passen Sie die Rezeptur so an, dass ein ausreichend langer Zeitraum zum Auftragen erreicht wird (beginnend mit dem Mischen der beiden Komponenten). | |
| Erweiterte rheologische Messungen |
Nach dem Auftragen härtet der Kleber zu schnell aus, bevor er vollständig auf der Oberfläche verteilt werden kann. | Messen Sie den zeitabhängigen Anstieg des Speicher- und Verlustmoduls während des Aushärtens des Klebstoffs im Hinblick auf die physikalische Trocknung oder chemische Aushärtung. | Bestimmen Sie den Beginn der Aushärtung und den Kreuzungspunkt von G’ und G’’, um die maximale Zeit zu ermitteln, die für die Klebeanwendung bei Umgebungsbedingungen zur Verfügung steht. | - MCR 92
- MCR 102e, 302e, 502e
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Die Schmelzkleber-Verbindung löst sich, wenn die Raumheizung eingeschaltet wird. | Bestimmen Sie die Glasübergangstemperatur und die Schmelztemperatur des Schmelzklebers mittels Temperaturrampen. | Erstellen Sie für die Anwendung Temperaturfenster sowie obere und untere Temperaturgrenzwerte. | |
Bei geringer UV-Lichtintensität erreicht der Klebstoff nicht die erforderlichen mechanischen Eigenschaften und bei hoher UV-Lichtintensität ist der Energieverbrauch zu hoch. | Analysieren Sie das Aushärtungsverhalten des UV-Klebstoffes mit variabler UV-Lichtintensität. | Verfolgen Sie die Vernetzungsreaktion und passen Sie die UV-Lichtintensität so an, dass die Aushärtungsgeschwindigkeit und die Qualität des Endprodukts ideal sind. | |
Bei Anwendung im Außenbereich unterscheidet sich die Aushärtungszeit des Montageklebers bei Regenwetter im Vergleich zu sonnigem Wetter. | Passen Sie die Umgebungsfeuchtigkeit und -temperatur während Ihrer Messung an, um deren Auswirkungen auf die Aushärtung des Montageklebers zu verstehen. | Geben Sie mögliche Luftfeuchtigkeits- und Temperaturbereiche an, bei denen der Montagekleber eine akzeptable Aushärtungszeit aufweist. | |
Das Klebeband reißt, wenn es unter Last gedehnt wird. | Bestimmen Sie das DMA-Verhalten des Films mittels Amplitudenversuchen und Temperaturrampen. | Erfahren Sie die maximale Last, bevor das Klebeband reißt, um geeignete Lasten anzugeben. | |
Das partikelförmige Rohmaterial kann nicht gepumpt werden, trennt oder entmischt sich während des Pumpens oder der Herstellung. | Prüfen Sie die Kohäsionskraft sowie das Trennungs- und Wandreibungsverhalten Ihrer Granulatmasse mit einer Pulverzelle oder einer Scherzelle. | Vermeiden Sie eine Trennung während des Transports und der Lagerung von pulverförmigen Materialien. | |