An der Universität Hohenheim steht die Lebensmittelstruktur im Zentrum von Innovationen im Bereich pflanzlicher Lebensmittel. Um neue Materialien und Prozesse zu entwickeln, die künftige Lebensmittelversorgungsketten unterstützen, setzen Forschende auf eine präzise rheologische Charakterisierung. Mit einem Anton Paar MCR-Rheometer erhält das Team verlässliche Einblicke in die Strukturbildung. So kann es Methoden gezielt weiterentwickeln, Messungen standardisieren und die Lebensmittelqualität optimieren.

„Ohne Rheologie ist Forschung in der Lebensmittelwissenschaft undenkbar. Wir brauchen standardisierte, zuverlässige Messungen, um Lebensmittelstrukturen wirklich zu verstehen und gezielt zu gestalten.“

Prof. Dr. Mario Jekle – Professor und Leiter des Fachgebiets Pflanzliche Lebensmittel

Produkte

MCR 302e, Starch Cell

Land

Deutschland

Struktur als entscheidender Qualitätsparameter

Das Fachgebiet Pflanzliche Lebensmittel an der Universität Hohenheim widmet sich der Entwicklung innovativer Verfahren und Materialien, um die Lebensmittelversorgungsketten der Zukunft zu sichern. In der Lebensmittelwissenschaft prägt die Struktur Textur, Stabilität und sensorische Wahrnehmung – und ist damit ein entscheidender Parameter für die Produktqualität.

Präzision und Flexibilität mit MCR-Rheometrie

Das MCR-Rheometer von Anton Paar vereint hohe Messpräzision, flexible Methodenentwicklung und benutzerfreundliche Software. Damit können Forschende komplexe pflanzliche Rohstoffe zuverlässig charakterisieren und die Reproduzierbarkeit in der täglichen Forschungsarbeit verbessern.

Entwicklung neuartiger pflanzenbasierter Strukturen

Die Forschung konzentriert sich derzeit auf die Entwicklung völlig neuer Lebensmittelstrukturen, etwa durch die Verknüpfung von Proteinen und Kohlenhydraten zu funktionellen Netzwerken. Rheologische Messungen sind unverzichtbar, um die Strukturentwicklung zu verfolgen, ein tieferes Verständnis zu gewinnen und diese innovativen Formulierungen gezielt zu optimieren.

Zukünftige Lebensmitteltechnologien ermöglichen

Über konventionelle Lebensmittel hinaus befasst sich das Team mit personalisierter Ernährung und Materialien für den 3D-Lebensmitteldruck. Zuverlässige, standardisierte rheologische Daten bilden die Grundlage dafür, dass neu entwickelte Materialien die technologischen Anforderungen erfüllen und sich reproduzierbar verarbeiten lassen.

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