Das Lehrlabor für Maschinenbau an der Rice University setzt sechs Nanoindentationsgeräte Hit 300 von Anton Paar ein, um theoretische Inhalte mit praktischen Versuchen zu verknüpfen. Rund 70 Studierende pro Jahr bedienen die Geräte selbstständig, bestimmen mechanische Eigenschaften im Mikromaßstab, passen Prüfparameter an und sammeln praxisrelevante Erfahrungen in Festkörpermechanik und Spannungsanalyse.
Theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit Laborpraxis verknüpfen
Im Praktikumslabor des Bachelorstudiengangs Maschinenbau an der Rice University sammeln jährlich rund 70 Studierende praktische Erfahrungen in Festkörpermechanik und Spannungsanalyse. Ziel ist es, die in den Lehrveranstaltungen vermittelte Theorie durch praktische Versuche zu ergänzen und die Studierenden auf die berufliche Praxis im Ingenieurwesen vorzubereiten.
Um diesen Praxisbezug zu stärken, hat die Rice University sechs Nanoindentationsgeräte des Typs Hit 300 in die Laborausstattung integriert. So können die Studierenden mit industriegängigen Geräten arbeiten und mithilfe von Nanoindentationsprüfungen mechanische Eigenschaften auf der Mikroskala bestimmen.
Praxisnahe Prüfungen nach industriellem Vorbild
Die Studierenden setzen die Hit 300-Geräte im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen selbstständig ein. Sie positionieren die Proben, stellen Parameter wie Belastungsdauer und Haltezeit ein und führen die Prüfungen eigenständig durch.
Mit der bisherigen Ausstattung ließen sich die in der Industrie eingesetzten Geräte und Arbeitsabläufe nicht vollständig abbilden. Hit 300 schließt diese Lücke: Die Studierenden können damit komplexe Werkstoffe untersuchen und theoretische Konzepte mit realen Messdaten verknüpfen.
Aktives und intensives Lernen
Die Studierenden führen selbstständig Versuche durch, variieren Parameter und interpretieren die Ergebnisse. Dadurch setzen sie sich intensiver mit den Lerninhalten auseinander und entwickeln ein besseres Verständnis des Werkstoffverhaltens.
Die Geräte ermöglichen zudem komplexe Nanoindentationsprüfungen, die mit der älteren Ausstattung nicht durchführbar waren. Dadurch sind die Studierenden sowohl auf Tätigkeiten in der Industrie als auch auf ein weiterführendes Studium praxisnah und fundiert vorbereitet.
Robuste Geräte für den Lehrbetrieb
Die Rice University setzt Hit 300 ein, weil das System robust, intuitiv bedienbar und für Studierendenlabore bestens geeignet ist. Automatisierte Funktionen, individuell einstellbare Parameter für Belastung, Entlastung und Haltezeit sowie die langlebige Konstruktion ermöglichen detaillierte Prüfungen ohne hohen Einarbeitungsaufwand. Das Instrument ist nun ein zentraler Baustein der künftigen Laborstrategie der Universität. Es unterstützt den Fachbereich dabei, die Lehre an der Industriepraxis auszurichten und praxisnahes Lernen zu fördern.