Temperierkammer — Elektrische Heizung (-130 ºC bis +400 ºC)

Die Temperierkammern mit elektrischer Heizung finden ihr Hauptanwendungsgebiet in der Messung bei hohen Temperaturen von Polymerschmelzen, Heißklebern und aushärtenden Materialien wie Harzen oder Epoxy. Sie bieten hohe Heiz- und Kühlraten und eine hervorragende Temperaturgenauigkeit und -stabilität. Bei den elektrisch beheizten Temperierkammern stehen Ihnen sowohl eine Platte als auch ein Zylindersystem zur Verfügung. Die elektrisch beheizte Platte ist mit einer ebenfalls elektrisch beheizten Haube kombiniert, sodass praktisch gradientenfreie Messungen möglich sind. Der Probenraum kann zusätzlich mit Inertgas zur Vermeidung von Oxidationen gespült werden.

Kegel-Platte- und Platte-Platte-Systeme

  • Schnelle und genaue Temperierung von Raumtemperatur bis +400 ºC
  • Erweiterter Temperaturbereich bis -130 ºC mit Flüssigstickstoff
  • Gesteuerte Verdampfereinheit für minimalen Stickstoffverbrauch
  • Praktisch gradientenfreie Probentemperierung mit elektrisch beheizter Haube
  • Einwegsysteme und Messplatten mit verschiedenen Oberflächen stehen zur Verfügung
  • Ermöglicht Messungen unter Inertgas
  • Einschraubplatten mit verschiedenen Durchmessern zur Anpassung an den Durchmesser des oberen Messsystems
  • Messung von Schmelzen, Aushärtung und DMTA-Messungen

Zylindersysteme

  • Schnelle und genaue Temperierung von Raumtemperatur bis maximal +300 ºC
  • Für konzentrische Zylinder und Doppelspaltsysteme
  • Kann mit Einwegbechern verwendet werden
  • Einsatz mit verschiedenen Druckzellen möglich — für die Messung im abgeschlossenen Probenraum oder unter erhöhtem Druck

Industrien

  • Bildung, Forschung
  • Chemische Industrie
  • Elektronik
  • Erdölindustrie
  • Materialforschung
  • Mineralien, Bergbau, Rohstoffe
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Umwelt