Im Forschungs- und Restaurierungszentrum der französischen Museen (C2RMF) ist das Verständnis des Materialverhaltens von Oberflächen entscheidend für den Erhalt des kulturellen Erbes. Die Forschenden untersuchen Kunstwerke und historische Objekte, die über Jahrhunderte gealtert sind und kontinuierlich mit ihrer Umgebung in Wechselwirkung stehen. Mit der Nanoindentation von Anton Paar kann das Team mechanische Oberflächeneigenschaften charakterisieren und physikochemische Veränderungen mit der strukturellen Stabilität korrelieren – und so fundierte Konservierungsstrategien unterstützen.

„Nanoindentation ist für uns die einzige Möglichkeit, die mechanischen Oberflächeneigenschaften wirklich zu charakterisieren und zu verstehen, wie physikochemische Prozesse die Stabilität von Kulturgutmaterialien beeinflussen.“

Ann Bourgès – Wissenschaftlerin für Materialphysik
Forschungs- und Restaurierungszentrum der französischen Museen (C2RMF)
Französisches Kulturministerium

Produkte

STeP 700, UNHT3, MCT3

Land

Frankreich

Wissenschaftliche Forschung zur Erhaltung des Kulturerbes

C2RMF ist dem französischen Kulturministerium unterstellt und unterstützt Museen in ganz Frankreich. Es hat den Auftrag, Museumssammlungen wissenschaftlich zu erforschen, und setzt damit eine Tradition fort, die 1932 im Louvre begann und 1968 auf ganz Frankreich ausgeweitet wurde.

Warum Oberflächeneigenschaften entscheidend sind

Kulturgüter stehen in ständiger Wechselwirkung mit ihrer Umgebung. Veränderungen an der Oberfläche – hervorgerufen durch physikochemische Prozesse – können den mechanischen Zusammenhalt beeinträchtigen und zu Rissbildung, Delamination oder Korrosion führen. Das Verständnis dieser Oberflächenphänomene ist für die langfristige Erhaltung unerlässlich.

Nanoindentation als zentrales Analyseverfahren

Viele makroskopisch sichtbare Schäden sind auf mechanische Degradation an der Oberfläche zurückzuführen. Nanoindentation ist die einzige Methode, mit der sich diese Oberflächeneigenschaften im relevanten Maßstab charakterisieren und das mechanische Verhalten mit den zugrunde liegenden Materialveränderungen verknüpfen lassen.

Langfristige Partnerschaft durch kontinuierlichen Austausch

Die Zusammenarbeit mit Anton Paar entwickelte sich über mehrere Jahre hinweg – von Machbarkeitsstudien bis zur Installation des Instruments. Kontinuierlicher Austausch, regelmäßige Aktualisierungen und fachkundige Unterstützung stellten sicher, dass sich die instrumentelle Ausstattung mit den Anforderungen des Labors weiterentwickelte und optimale Lösungen für die Kulturerbeforschung bot.

Möchten Sie ähnliche Ergebnisse erzielen?
Kontaktieren Sie unser Team und erfahren Sie, wie wir Sie dabei unterstützen, Ihre Ziele zu erreichen und Ihr Projekt voranzubringen.

Kontakt aufnehmen