Oberflächenmodifikation von Kapton® Folien

Das Zetapotenzial ist ein wertvoller Parameter, um Oberflächenmodifikationen von Polymeren zu verfolgen und damit biokompatible Kunststoffteile für medizinische Anwendungen maßzuschneidern.

Kapton® stammt aus der Familie der aromatischen Polyimide und teilt deren hervorragende Eigenschaften, insbesonders ihre hohe mechanische und thermische Stabilität. Kapton® wird in verschiedenen Anwendungsgebieten verwendet, z.B. in der Auto-, Luftfahrt- oder Halbleiterindustrie - überall dort, wo zuverlässige elektrische und thermische Isolation und zugleich mechanische Flexibilität erforderlich sind.
Ein weiteres mögliches Anwendungsgebiet für Kapton® ist der Bereich der Biosensoren für Protein oder DNA Microarrays.

Wie auch andere Kunststoffe, sind Polyimide chemisch inert und erfordern eine spezielle Oberflächenbehandlung, um die Biokompatibilität der Oberfläche zu verbessern.

Die Einführung von funktionellen Gruppen, wie z.B. Carboxylgruppen, –COOH, an der äußeren Oberfläche eines Kunststoffes ermöglicht die   Immobilisierung (Bindung) von biologisch aktiven Substanzen an dieser Oberfläche. Diese funktionellen Gruppen verändern die Benetzbarkeit der Polymere und verbessern so die Adhäsion von organischen Molekülen, während die Bulk-Eigenschaften der Polymere beibehalten werden.

Das Zetapotenzial reagiert empfindlich gegenüber Änderungen der Oberflächenchemie, wie der Einführung von Carboxylgruppen an der Oberfläche von Kapton® Folien.


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