Polymeranalyse sollte die Produktion am Laufen halten, nicht im Labor ausbremsen.
Der FTIR-Kunststoffanalysator der Lyza-Serie von Anton Paar ermöglicht Polymerherstellern, Compoundeuren, Masterbatch-Herstellern, Verarbeitern und Recyclern eine schnelle Polymeridentifizierung sowie eine zuverlässige Qualitätskontrolle von Kunststoffen.
Mit dem Kunststoffanalysator der Lyza-Serie gleichen Sie Spektren mit Ihren Bibliotheken ab, treffen eindeutige Pass/Fail-Entscheidungen, prüfen Identität und Zusammensetzung und erkennen Verunreinigungen frühzeitig, um Freigaben zu beschleunigen und Qualität in jedem Schritt sicherzustellen. Um reproduzierbare Ergebnisse bei minimalem Schulungsaufwand sicherzustellen, verfügt Lyza 7000 über eine intuitive, integrierte Software, die Anwender Schritt für Schritt von der Messung bis zum Ergebnis führt.
Für eine noch umfassendere Kunststoffanalyse bietet Anton Paar neben dem FTIR-Kunststoffanalysator der Lyza-Serie auch ein breites Spektrum ergänzender Lösungen – von Differential-Scanning-Kalorimetern über Rheometer bis hin zu Gaspyknometern.
Lyza-Serie: Merkmale des FTIR-Kunststoffanalysators
Kunststoffidentifikation
Der Kunststoffanalysator der Lyza-Serie identifiziert Polymere schnell anhand des charakteristischen IR-Fingerabdrucks jedes Materials.
Legen Sie Folien, Granulate oder Pulver auf die ATR-Zelle, messen Sie in Sekundenschnelle und gleichen Sie das Spektrum mit einer Bibliothek ab, um das Polymer zu verifizieren und Materialverwechslungen aufzudecken.
Dank des geführten Identifikations-Workflows erzielen auch neue Anwender nach wenigen Minuten Schulung zuverlässige Ergebnisse.
Kunststoffverifizierung
Mit der Verifizierung stellen Sie sicher, dass Eingangsmaterialien und Fertigteile Ihren Spezifikationen entsprechen.
Vergleichen Sie das gemessene Spektrum mit einer freigegebenen Referenz, um eine eindeutige Pass/Fail-Bewertung zu erhalten und Chargen außerhalb der Spezifikation sowie falsche Additive und Füllstoffe, Oxidation oder Verunreinigungen frühzeitig zu erkennen. In weniger als einer Minute bewertet der integrierte HQI-Algorithmus automatisch die Übereinstimmung und liefert eine Pass/Fail-Entscheidung.
Quantifizierung mit FTIR
Die FTIR-Quantifizierung ermittelt aus Spektren belastbare Gehaltswerte für Additive und Füllstoffe, zum Beispiel für Calciumcarbonat (CaCO3) in LLDPE.
Erstellen Sie eine Kalibrierung nur einmal und nutzen Sie sie anschließend routinemäßig für neue Proben, um den Einfluss des Bedieners zu minimieren und schneller zu Ergebnissen zu kommen. Das unterstützt die Formulierungs- und Rezepturentwicklung, da Sie die Zusammensetzung mit den Zielvorgaben abgleichen und Anpassungen sicher vornehmen können.
Drei Gründe für den Einsatz eines FTIR-Kunststoffanalysators
Zuverlässige Qualitätskontrolle für Kunststoffe
Die Lyza-Serie ermöglicht eine effiziente Qualitätskontrolle von Kunststoffen mit eindeutigen Pass/Fail-Entscheidungen dank geführter Workflows. Prüfen Sie Rohstoffe im Wareneingang und überwachen Sie Chargen weitgehend unabhängig vom Bediener. Für reproduzierbare Ergebnisse gewährt Anton Paar 15 Jahre Garantie auf IR-Quelle, Laser und Interferometer.
Keine Probenvorbereitung
Die FTIR-Spektroskopie mit abgeschwächter Totalreflexion (ATR) ist in der Polymerindustrie unverzichtbar, da sie für Feststoffe, Flüssigkeiten und Pulver ohne Probenvorbereitung schnell Ergebnisse liefert.
Die passende Bibliothek für Sie
Nutzen Sie die werksseitigen Bibliotheken von Anton Paar zur Identifizierung gängiger Polymere und Weichmacher sowie UV-/ClO2-degradierter Kunststoffe, legen Sie eigene Referenzspektren an oder erwerben Sie eine erweiterte Spektrendatenbank für zusätzliche Polymere, Additive und spezielle Materialien.
Bereit für den nächsten Schritt? Entdecken Sie Produkthighlights, Anwendungsbeispiele und Geräteoptionen auf der Produktseite des FTIR-Kunststoffanalysators der Lyza-Serie.
Zentrale Lösungen für Polymeranalytik und -entwicklung
Der FTIR-Kunststoffanalysator der Lyza-Serie bietet eine zuverlässige Grundlage für die Qualitätskontrolle. Erfahren Sie im nächsten Schritt, wie ergänzende Methoden den Workflow der Polymeranalyse vervollständigen.
Die dynamisch-mechanische Analyse (DMA) ist ein zentrales Verfahren der Polymercharakterisierung und misst mechanische Eigenschaften in Abhängigkeit von Temperatur, Zeit und Frequenz. In der Polymerindustrie dient sie zur Beurteilung des viskoelastischen Verhaltens und macht den Einfluss der Verarbeitung auf die Gebrauchseigenschaften sichtbar. Die DMA bestimmt den Glasübergang (Tg), sekundäre Übergänge, Aushärtung, Kristallisation sowie Orientierungs- und Füllstoffeffekte. Die Analyse von Kraft, Auslenkung und Phasenverschiebung liefert Kennwerte wie Speichermodul, Verlustmodul und tan δ und ermöglicht damit fundierte Einblicke in das Materialverhalten.
Die dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) ist ein zentrales Verfahren zur Polymercharakterisierung und misst Wärmeflüsse in Abhängigkeit von der Temperatur, um thermische Übergänge zu erfassen. In der Polymerindustrie unterstützt DSC bei der Materialauswahl, der Formulierungsentwicklung, der Qualitätskontrolle und der Prozessoptimierung. Sie bestimmt die Glasübergangstemperatur (Tg), das Schmelz- und Kristallisationsverhalten, das Aushärtungsverhalten und die Aushärtungskinetik sowie die thermische und oxidative Stabilität. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um Verarbeitungsfenster festzulegen und eine gleichbleibende Produktleistung sicherzustellen.
Die Schmelzrheologie ist eine Schlüsseltechnik zur Charakterisierung von Polymeren. Dabei wird das viskoelastische Fließverhalten von Polymerschmelzen unter Scherung und bei dynamischer Deformation analysiert. In der Polymerindustrie unterstützt die Schmelzrheologie Material- und Rezepturentwicklung, Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung. Erfasst werden Viskosität, Scherverdünnungsverhalten, Schmelzelastizität, Fließgrenze sowie viskoelastische Parameter wie Speichermodul und Verlustmodul. Damit lassen sich Prozessfenster definieren und das Verhalten bei Extrusion und Spritzgießen prognostizieren.
Der Feuchtegehalt in Kunststoffgranulaten muss streng kontrolliert werden, um eine hochwertige Verarbeitung sicherzustellen. Ein optimaler Feuchtegehalt ermöglicht stabiles Compoundieren und Spritzgießen, eine hohe Oberflächenqualität und optimierte mechanische Eigenschaften der Formteile. Zu hohe Feuchte kann zu Fehlern, Materialabbau und Verarbeitungsproblemen führen. Eine präzise, wasserselektive Feuchtebestimmung mit der Calciumhydrid-Methode gewährleistet eine zuverlässige Qualitätskontrolle und unterstützt eine gleichbleibend hohe Produktionsleistung. Ein Feuchteanalysator für Kunststoffe dokumentiert den Feuchtegehalt vor der Verarbeitung.
Die Dichte ist ein kritischer Parameter in der Polymerproduktion und beeinflusst physikalische Eigenschaften ebenso wie die mechanische Leistungsfähigkeit. Schon geringfügige Abweichungen können auf Unterschiede in Formulierung oder Verarbeitung hinweisen, zum Beispiel bei Kristallinität, Porosität oder Füllstoffgehalt. Die Gaspyknometrie bestimmt die wahre Dichte (Skelettdichte) durch Stickstoffverdrängung und liefert Ergebnisse schneller und präziser als die herkömmliche Wasserverdrängung. Sie vermeidet Benetzungsfehler, Lufteinschlüsse und Feuchtigkeitsaufnahme und ermöglicht so eine zuverlässige, reproduzierbare Qualitätskontrolle.
Möchten Sie die Ergebnisse Ihres Kunststoffanalysators noch besser verstehen? Besuchen Sie unsere Seiten zur Polymercharakterisierung und Polymerverarbeitung, um praxisnahe Informationen zu Messtechniken und Produktionsprozessen zu erhalten.
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