Joe Flow 02 - Probenhistorie

Heute möchte ich Sie über die Bedeutung und den Einfluss der Probenvorbereitung in der Rheometrie informieren und Ihnen Tipps geben, wie Sie auch empfindliche Proben so vorbereiten, dass die Messergebnisse auf jeden Fall korrekt und gut reproduzierbar sind.

Zur Probenvorbereitung gehören das Entnehmen der Probe aus dem Behälter, eventuell vorhergehendes Umrühren oder Schütteln, das Befüllen des Messsystems, das Positionieren des Messkörpers sowie Wartezeiten oder definiertes Scheren vor dem eigentlichen Messvorgang.

Da die Vorbereitung je nach Eigenschaften der Probe einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis der rheologischen Messung haben kann, sollte sie immer möglichst gleich ablaufen. So verbessern Sie die Reproduzierbarkeit Ihrer Messdaten, auch wenn viele verschiedene Personen das Rheometer bedienen.

Messungen bei Scherraten über 10 1/s werden von der Vorbehandlung der Probe im Allgemeinen wenig beeinflusst. Umso wichtiger wird sie, wenn bei kleinen Scherraten oder in Oszillation gemessen wird, wenn also die Ruhestruktur untersucht werden soll, z. B. für Stabilitätsmessungen. Daher möchte ich im Folgenden auf die einzelnen Schritte der Probenvorbereitung näher eingehen.

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