An der National Taiwan University erforscht Professor Dun-Yen Kang mikroporöse Materialien und metallorganische Gerüstverbindungen für die CO₂-Abscheidung und Gastrennung. Mit dem Autosorb 6200 von Anton Paar bestimmt sein Team hochpräzise die BET-Oberfläche, die aktive Oberfläche und die Porengrößenverteilung. Dabei nutzt es Adsorptionsmessungen mit Stickstoff, Kohlendioxid und Methan, um die innovative MOF-Forschung voranzutreiben.
MOF-Forschung zur CO₂-Abscheidung
Professor Dun-Yen Kang vom Fachbereich Chemieingenieurwesen der National Taiwan University forscht seit mehr als 15 Jahren auf dem Gebiet der mikroporösen Materialien. Seine aktuelle Arbeit konzentriert sich auf metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs) und deren Einsatz bei der CO₂-Abscheidung und Gastrennung.
Kleine Poren hochpräzise messen
MOF-Poren sind typischerweise kleiner als ein Nanometer. Daher ist die präzise Bestimmung von Porengröße und Adsorptionskapazität unerlässlich. Selbst geringfügige Veränderungen an organischen Liganden oder funktionellen Gruppen können die Struktur der MOFs verändern, weshalb eine zuverlässige Charakterisierung entscheidend ist.
Professor Kang und sein Team bestimmen Porengröße, BET-Oberfläche, aktive Oberfläche und Porengrößenverteilung mit dem Physisorptionsanalysator Autosorb 6200 von Anton Paar. Mit P/P₀-Werten von bis zu 10⁻⁷ erreicht das System den extrem niedrigen Druckbereich, der für den Nachweis kleinster Poren erforderlich ist.
Höherer Probendurchsatz und vielfältigere Forschungsmöglichkeiten
Autosorb 6200 ermöglicht parallele Messungen an bis zu drei Messstationen, die jeweils denselben Niederdruckbereich erreichen. Zudem können Gase wie Kohlendioxid, Methan und Stickstoff eingesetzt werden. So kann Professor Kangs Team CO₂-Adsorptionsisothermen direkt bestimmen und mit nur einem System vielfältige Forschungsanforderungen abdecken.
Expertise, die Forschung voranbringt
Für Professor Kang bietet Autosorb 6200 weit mehr als reine Messleistung. Er betont, dass die technische Expertise von Anton Paar Taiwan ebenso wichtig ist wie die Technologie selbst: Sie unterstützt sein Team dabei, das Potenzial des Instruments voll auszuschöpfen und die MOF-Forschung gezielt voranzubringen.