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Joe Flow 08 - Fliessgrenzenbestimmung

Die Fließgrenze Ihrer Probe ist keine Stoffkonstante, hat aber in der Praxis eine große Bedeutung. Für ihre Bestimmung wurden im Laufe der Zeit viele rheologische Methoden entwickelt.

Was ist die Fließgrenze?

Substanzen mit Fließgrenze beginnen erst dann zu fließen, wenn die von außen wirkenden Kräfte größer sind als die internen Strukturkräfte. Unterhalb der Fließgrenze zeigt das Material elastisches Verhalten (Gel-Charakter). Es verhält sich wie ein Festkörper, der auf Belastung mit einer geringen Deformation reagiert, die sich nach Entlastung wieder vollständig zurückstellt. Das Material verhält sich also wie eine Feder, bei welcher die rücktreibende Kraft proportional zur Auslenkung ist. Oberhalb der Fließgrenze beginnt der Bereich der irreversiblen Deformation und die Probe beginnt zu fließen.

Ursachen für Fließgrenzen sind zwischenmolekulare Wechselwirkungen, die ein dreidimensionales Kräftenetzwerk ausbilden, welches der Substanz eine gewisse Festigkeit der Struktur verleiht. Diese wird beim Überwinden der Fließgrenze zerstört.

Weshalb ist die Fließgrenzenbestimmung wichtig?

Die Fließgrenze ist für verschiedene praktische Fragestellungen und Anwendungen eine wichtige Größe. Durch sie werden z. B. die Dispersions- und Gelstabilität oder das Anpumpverhalten bei Abfüllvorgängen charakterisiert.

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