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Siliziumdioxid: Fließeigenschaften von pyrogener Kieselsäure

Pyrogenes Siliziumdioxid gehört zur Gruppe der Siliziumoxide mit der Summenformel SiO2. Pyrogene Kieselsäure wird mittels Flammenhydrolyse, dem sogenannte „Aerosil® Prozess“, hergestellt. Dabei entstehen amorphe SiO2-Moleküle mit Partikelgrößen zwischen 7 und 40 nm (Primärpartikel) und einer spezifischen Oberfläche von 50-380 m2•g-1. Diese Partikel sind jedoch instabil und bilden Aggregate mit Größen von 0,1 bis 100 µm. Durch Variation des Herstellungsprozess können Partikelgröße, -morphologie sowie die spezifische Oberfläche, und damit die technischen Eigenschaften, gezielt eingestellt werden. Anwendungstechnisch ist pyrogene Kieselsäure ein Füllstoff, d.h. sie wird zur Verbesserung der technischen Eigenschaften verschiedener Materialien eingesetzt, z. B. zur Stabilisierung von festen Partikeln in flüssigen Medien, zur Verstärkung der Farbtiefe von Pigmenten oder zur Verbesserung des Fließverhaltens von Pulvern. In Tabelle 1 sind ausgewählte Beschichtungssysteme und die entsprechenden Füllstoffgehalte an pyrogener Kieselsäure angegeben

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