Paper | L-Vis Inline Viscometer: Starch Adhesives

Bei der Namensgebung der „Stärke“ hat man definitiv auf ihre Eigenschaften Rücksicht genommen. In ihrer jahrhundertelangen Anwendung im Textilbereich wurde sie verwendet, um Stoffe fester und steifer zu machen. Von Oma weiß man vielleicht noch, dass Wäsche für perfekte Ergebnisse beim Bügeln gestärkt werden muss. Auch Opa hat für viele seiner Projekte einen natürlichen Klebstoff wie Knochenleim oder Stärkeleim verwendet. Industrielle Stärkeanwendungen sind heute vielleicht nicht mehr so sichtbar, aber sie kommen in vielen Anwendungen und Prozesse zum Einsatz - zum Beispiel in der Papier- und Kartonindustrie.

Prozess

Stärke ist ein natürliches Polymerprodukt, das in vielen Prozessen als Klebstoff oder Verdickungsmittel verwendet wird. Es wird am häufigsten als Pulver in Schütt- oder Sackform verwendet und geliefert. Abhängig von der industriellen Anwendung wird es entweder kalt gelöst oder gekocht.

Die Verwendung von Stärke bei Wellpappe oder Papierlaminaten ist weltweit eine der größten Anwendungsbereiche für Non-Food-Produkte. Bei dieser Anwendung wird Stärke als Klebstoff zwischen den Papiereinlagen verwendet.

Dieser Klebstoff wird - z.B. bei der Herstellung von Wellpappe-Laminaten - auf die Spitzen der gewellten Papierschicht aufgetragen, die entsprechend auf ein anderes flaches Papier, den sogenannten Liner, gepresst wird. Beim Trocknen unter Hitze geliert der Stärkekleber. Dadurch entsteht ein starker Klebstoff für Wellpappe oder Papierlaminate.

Die Stärkeklebstoffe werden entweder kalt aus vorgefertigtem Stärkeklebstoffpulver hergestellt oder zusammen mit Natronlauge und Borax gekocht, wobei ein undurchsichtiger Klebstoff entsteht.

Der Gesamtprozess - siehe Abbildung 1 - besteht aus dem ersten Teil, der Vorbereitung des Stärkeklebstoffs, gefolgt von einem Lagerbehälter und Rohrleitungen zu und von der Laminiermaschine.

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