Vom Messergebnis zur Konzentration – die Erstellung einer Kundenfunktion

Die meisten Hersteller flüssiger Produkte wandeln das Messergebnis wie Dichte, Schallgeschwindigkeit oder Brechungsindex in eine häufiger verwendete Einheit um. Eine Kundenfunktion – oder Benutzerfunktion – ermöglicht die Konvertierung.

Warum eine Kundenfunktion erstellen?

Variablen zur Charakterisierung einer binären oder ternären flüssigen Probe sind beispielsweise Dichte, Schallgeschwindigkeit oder Brechungsindex – aber was bedeuten die Ergebnisse tatsächlich? Diese Ergebnisse können in „vorstellbare“ Einheiten wie °Brix, Prozent oder ähnliches umgewandelt werden – eine Antwort, die die meisten Analysten den direkt vom Gerät ermittelten Ergebnissen vorziehen. Viele moderne Geräte sind bereits mit zahlreichen Umrechnungstabellen ausgestattet, für spezifischere Proben muss jedoch eine individuelle Umrechnungsformel entwickelt werden.

Ein vom Messgerät ermitteltes Messergebnis kann in Form einer Konzentrationseinheit ausgedrückt werden, entweder mittels einer Tabelle, die bereits in der Software enthalten ist, oder, falls keine solche Tabelle verfügbar ist, mittels einer Kundenfunktion (oder Benutzerfunktion). Benutzerfunktionen können in zahlreiche Messgeräte von Anton Paar implementiert werden, wie z. B. DMA 35, Snap 51, DMA M, DSA M, SDA M und PBA-Messsysteme, sowie in die Online-Prozesssysteme von Anton Paar (z. B. mit der Auswerteeinheit mPDS 5 oder dem Transmitter Pico 3000). Bei Prozessanwendungen muss die Temperatur immer als Eingabewert

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