Das Cora 100 ist ein kleiner Raman-Analyzer in Handygröße. Es eignet sich für Point-and-Shoot-Messungen zur Identifizierung von Substanzen auf Knopfdruck.

2019-07-18 | Corporate

Mit Anton Paar auf Spurensuche

Urlaubszeit ist Reisezeit – dementsprechend lang sind die Autokolonnen vor den Grenzen. Auch die Flughäfen sind überfüllt mit Touristen, die einfach nur weit weg von zu Hause etwas entspannen wollen. Für den angehenden Urlauber kann in diesem Moment nichts mehr nerven, als lange Wartezeiten vor den Grenzkontrollen. Für die Zollbeamten gilt daher, so genau und schnell wie möglich zu kontrollieren. Genau das gelingt mit dem Cora 100 von Anton Paar. 

Sehen, messen, handeln
Auf den ersten Blick wirkt das kleine Gerät in Handygröße recht unscheinbar – doch es kann Leben retten. Innerhalb von Sekunden identifiziert das Gerät gefährliche Materialien wie Drogen, Sprengstoffe oder chemische Kampfstoffe. Es kann lebensbedrohliche Situationen sofort erkennen – zum Beispiel bei Unfällen, wo möglicherweise gefährliche Substanzen austreten. Bis zu 16.000 verschiedene Substanzen können gemessen und blitzschnell identifiziert werden. Es gibt auch spezielle Bibliotheken für Drogen, Sprengstoffe und chemische Kampfstoffe, in die laufend neue Substanzen hinzugefügt werden. „Dieses intelligente Tool kann zusätzlich die Information über das Gefahrenpotenzial der identifizierten Substanz und deren Handhabung liefern. Damit können die Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen schneller und effizienter handeln“, erklärt Alexander Kadenkin, Produktmanager bei Anton Paar OptoTec. 

Kontaktlos
Das Cora 100 kann auch durch transparente Plastikbeutel oder Glas messen, damit die gefährlichen Substanzen sicher verschlossen bleiben können. Das Gerät kann überall auf der Probe positioniert werden und dadurch kontaktlose Messungen durchführen. Die gemeinsame Nutzung des integrierten Timers und die kontaktlose Messung eignen sich ideal bei der Untersuchung von potenziell explosiven Substanzen. 

Durchleuchtet
Die Technologie dahinter ist eine optische Messtechnik. Dabei wird Laserlicht an die Probe geschickt. Der größte Teil des Lichts wird dabei gestreut, d.h. das Licht ändert seine Richtung, nicht aber die Wellenlänge. Ein winziger Bruchteil des Lichts ändert aber nicht nur seine Richtung, sondern auch seine Farbe, sobald es auf das zu untersuchende Material trifft. Dieser Interaktionsprozess wird als Raman-Effekt bezeichnet. Ein Raman-Spektrum ist so spezifisch für eine Probe wie ein Fingerabdruck und reflektiert die im Material vorhandenen chemischen Bindungen. So können mit Raman-Spektroskopie die chemische Zusammensetzung analysiert und Veränderungen innerhalb einer Probe nachgewiesen werden.  

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