Zeta- potenzial zur Analyse von Festkörper-
oberflächen
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Die Zetapotenzialmessung findet im Bereich der kolloidalen Dispersionen breite Anwendung und dient dazu, die Stabilität von Partikelsuspensionen sowie ihre Tendenz zur Agglomeration vorherzusagen. Das Zetapotenzial – auch bekannt als das elektrokinetische Potenzial – ist auf die Ausbildung einer spezifischen Ladungsverteilung an der Grenzfläche fest/flüssig zurückzuführen. Als charakteristisches Merkmal dieser Grenzfläche wird das Zetapotenzial sowohl von den Eigenschaften der Festkörperoberfläche als auch von der umgebenden Flüssigkeit beeinflusst.
Neben der Charakterisierung von kolloidalen Dispersionen ist das Zetapotenzial von großer Bedeutung, wenn es darum geht, das Verhalten von makroskopischen Festkörpern in verschiedensten technischen Anwendungen zu verstehen. Als Indikator für die Oberflächenladung lässt das Zetapotenzial Rückschlüsse auf Prozesse wie Adsorption oder Adhäsion, das Vorliegen von sauren oder basischen Gruppen oder die hydrophilen Eigenschaften des Festkörpers zu.
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